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Sonntagabendkirche
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Gottesdienste sind die Kraftquellen für jede Woche. Gut, dass es sie zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Gestalt gibt. Keiner muss ohne leben! Die Sonntagabendkirche in St. Matthäus bietet eine besondere Chance. Ulrich Parzany, ehemaliger Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland Ulrich Parzany

Birgit Winterhoff Ich bin wiederholt in der Sonntagabendkirche gewesen. Gut, dass es diesen Gottesdienst gibt! Er ist biblisch fundiert, nah am Leben der Menschen, inspirierend, fröhlich. Die Zeit - Sonntagabend 18.00 Uhr - ist genial. Birgit Winterhoff, Pfarrerin in Halle/Westfalen

Die Matthäusdienste zeigen in Wort (Sonntagabendkirche) und Tat (Matthäusfrühstück), wie der Glaube an Jesus Christus wächst und in der Liebe tätig wird. Dieter Kuller, Pfarrer i.R.

"Nur weil ihr nicht in den Gottesdienst geht, können wir auch nicht gehen" - so etwa lautete der Vorwurf unserer Kinder - ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Wir nahmen uns dies zu Herzen und merken nun, wie gut es uns tut, die Woche mit dem Sonntagabend-Gottesdienst zu beginnen und gestärkt in den Alltag zu starten. Dabei noch Freunde zu treffen ist ein wunderbarer Nebeneffekt. Johanna, Jan-Philip, Susanne und Andreas Kunert aus Taufkirchen Johanna, Jan-Philip, Susanne und Andreas Kunert

Verena und Friedhart Reiner Die Sonntagabendkirche macht einfach Spaß. Der Gottesdienst ist nicht steif, nicht eingefahren und nicht aufdringlich. Für uns ist es eine gute Möglichkeit, uns zu Beginn der Woche auf die wesentlichen Dinge zu gründen. Verena und Friedhart Reiner

Gott ist ein Liebhaber des Lebens - ich freue mich sehr, dass er mein Herr und mein Gott ist. Für mich und für meine Familie ist es ein großes Privileg, in eine neue Woche mit einem Gottesdienst durchstarten zu können. Martin Wagner Martin Wagner

Dr. Michael Conradt Die Sonntagabendkirche setzt einen prägnanten Akzent in der theologischen Pluralität an St. Matthäus und ist damit ein Eckstein in unserem Haus Gottes. Mich persönlich beeindrucken immer wieder der innere Zusammenhalt der Gemeinde und die tiefempfundene und gelebte Frömmigkeit ihrer Glieder. Dr. Michael Conradt, ehemaliger Vertrauensmann des Kirchenvorstands von St. Matthäus

Ich komme gerne in die Sonntagabendkirche, weil ich dort viele meiner Freunde treffe. Aber vor allem gehe ich dort hin, um von Gott zu hören. Ich finde es toll, dass Gott mich liebt und ich ihn in den Liedern und im Gebet erleben kann. Nathanael Beck Nathanael Beck

Klaus Schmucker Nahe bei den Menschen ... müsse eine Kirche in der heutigen Zeit sein, um nicht "durch einen ganz bestimmten Stallgeruch" ganze Gruppen aus der Kirche auszuschließen, die nach passgenauen Angeboten für sich Ausschau halten. Diese nicht wirklich neue Erkenntnis trug OKR Schloz den bayerischen Landessynodalen Mitte April 2005 in Augsburg zum Thema "Kirche vor Ort" vor.
Die Matthäusdienste zeigen seit Jahren schon, wie das aussehen kann. Mit ihren Gottesdiensten, Gebets- und Gesprächsangeboten und mit dem Matthäusfrühstück - allesamt sehr gut besuchte Angebote, wovon ich mich immer wieder einmal selber überzeugen konnte - erreichen sie Menschen, die sonst in unserer evangelischen Kirche kaum Heimat finden würden. Damit erweitern die Matthäusdienste den Wirkungsradius unserer Kirche enorm. Das muss das Hauptanliegen einer Kirche sein und bleiben, die nicht zur Mitgliederpflege da ist, sondern um das gelebte Evangelium mit vielen anderen zu teilen.
Zwischen Institution und Bewegung ... existieren die Matthäusdienste. Sie sind nichts so richtig in "Reinform": keine Kirchengemeinde, kein Verein, keine Institution - und gerade darin liegt ihre Stärke. Beheimatet in den Räumen der evangelischen Gemeinde St. Matthäus tragen sie zum Profil dieser Innenstadtgemeinde bei, als "Evangelischer Dienst des Dekanats" reicht der Blickwinkel zugleich über die Gemeindegrenzen hinaus, durch die enge Verbindung zum CVJM schlagen sie eine Brücke zu einem freien Werk unserer Kirche, durch ihre vielfachen Vernetzungen in den Münchner Raum (und darüber hinaus) der christlichen Initiativen und Bewegungen fördern sie gegenseitiges Lernen, wie Christsein gelebt werden kann. In unserer "verfassten Kirche" werden solche Bewegungen immer wichtiger werden.
Ehrenamtliche Mitverantwortung ... in verbindlicher Form wird unsere Kirche, die künftig weniger beruflich Mitarbeitende haben wird, noch viel mehr brauchen. Die Matthäusdienste zeigen, was entstehen kann, wenn Ehrenamtlichen Raum und Mitverantwortung gegeben wird.
Aus diesen und noch aus vielen anderen Gründen bin ich dankbar für die Existenz der Matthäusdienste. Sie bereichern in nicht mehr wegzudenkender Weise das Profil unserer Kirche in dieser Stadt. Klaus Schmucker, Kirchenrat und Leiter der Evangelischen Dienste im Dekanat München